Das Tier zuerst
Jede Entscheidung beginnt mit der Frage: Was braucht diese Katze? Alles andere ordnet sich unter.
Margos Arbeit besteht bereits. Die Initiative hilft dabei, Versorgung, Behandlung, Dokumentation und Verantwortung so zu organisieren, dass sie langfristig tragfähig werden.
In Artemida nahe Athen begann Margo vor vielen Jahren, Strassenkatzen zu versorgen. Aus wenigen Tieren wurden Dutzende. Die Verantwortung wuchs mit jedem Jahr – und Margo blieb.
Es gab Wendepunkte. Sie betrieb ein Strandcafé; ein Brand zerstörte es. Was blieb, waren die Tiere und die Entscheidung, weiterzumachen, auch als es schwerer wurde als je zuvor.
Heute fährt sie täglich ihre Touren, füttert, behandelt und organisiert Tierarztbesuche – vieles davon aus eigener Tasche. Tagsüber arbeitet sie als Surflehrerin in der Windsurfing-Schule ihrer Schwester, auf deren Gelände ein Teil der Katzen lebt. Beruf und Fürsorge gehen dort ineinander über. Nach eigener Schätzung hat sie sich über die Jahre um weit über dreihundert Katzen gekümmert – manche vermittelt, viele bleiben.
Erste Katzen wurden bereits gemeinsam mit dem Partnerverein nach Deutschland vermittelt. Doch fast alles hängt weiterhin an einer einzigen Person. Genau hier setzt die Initiative an: Wissen ordnen, Kosten offenlegen, Vermittlungswege aufbauen und die Last auf mehrere Schultern verteilen.
In ihren eigenen Worten. Margo hat ihre Geschichte selbst erzählt — unbearbeitet, in einem durchgehenden Video von rund dreizehn Minuten. Die folgende Zeitleiste fasst die Stationen zusammen; das Video wird an dieser Stelle ergänzt.
Ein durchgehendes Video, bewusst ungeschnitten. Die Zeitleiste rechts führt durch die Stationen — von den ersten Tieren bis zum heutigen Alltag.
Margos Video wird hier eingebettet — datensparsam über einen Zwei-Klick-Player. Erst beim Abspielen entsteht eine Verbindung zum Anbieter. Dauer ca. 13 Minuten.
„Ich hatte immer Katzen und Hunde, mein ganzes Leben lang. Meine Schwester und ich, wir mochten immer alle Tiere, die Natur, alles. Wir wollten immer für sie da sein."
„Bei uns in der Nähe hatten wir einen ganz grossen Waldbrand, vier Tage lang. Meine Schwester und ich sind als Freiwillige hingegangen, um Tiere zu retten — im Feuer, oder was am nächsten Tag noch übrig war. Das war ein Albtraum."
„Danach war alles grau, tot — du hast gar nichts gehört. Seitdem habe ich jeden Tag an verschiedenen Strassen Futter und Wasser hingestellt und nicht ein einziges Mal aufgehört. Immer wieder fand ich verletzte Katzen, nahm sie auf und brachte sie zum Tierarzt."
„Ich versuche, die Katzen, die ich hier habe, zu vermitteln, damit sie ein richtiges Zuhause finden. Wenn du zu viele Tiere hast, bist du nicht mehr zu hundert Prozent für jedes da. Ich gebe ihnen so viel Liebe, wie ich kann — das spüren sie, sie hören mich schon von Weitem, wenn ich mit dem Auto komme."
„Ich hatte mein eigenes Geschäft, eine Strandbar. Vor etwa vier Jahren ist sie abgebrannt — in eineinhalb Stunden war alles weg. Danach fing es wirklich schwer an, mit dem ganzen Füttern und all den Tieren."
„Zum Schluss bin ich sehr müde und frage mich manchmal: Wann gibt es ein Ende? Aber wenn ich auf dem Sofa sitze und meine kleinen Katzen kommen, sich an mich legen, dann denke ich: Gott sei Dank bin ich für sie da. Ich habe gute Leute gefunden, die mir helfen."
„Zuletzt wurde eine Katze überfahren, und keiner ging hin, um sie aufzuheben. Ich habe angehalten und sie in den Arm genommen, auch wenn sie schon tot war. Ich wünsche mir, dass Menschen ihr Herz öffnen — hinschauen, ob ein Tier Hilfe braucht. Sie können nicht reden. Ich glaube, ich bin für sie da, weil sie nicht reden können."
„Jetzt habt ihr mich kennengelernt — ich habe gesagt, was ich fühle. Ich bin so dankbar. Was immer ihr für mich und meine Tiere tut: What comes around, goes around."
Fünf Versorgungsbereiche, zahlreiche Tiere – das ist die Struktur hinter der täglichen Arbeit.
Jede Entscheidung beginnt mit der Frage: Was braucht diese Katze? Alles andere ordnet sich unter.
Tierschutz entscheidet sich im Alltag: füttern, behandeln, dokumentieren – jeden Tag, auch wenn niemand hinschaut.
Ehrliche Profile, geprüfte Familien, persönliche Freigabe durch Margo, Nachbetreuung inklusive. Ein Zuhause ist erst dann eines, wenn es bleibt.
Wir arbeiten eng mit Tierärzten und erfahrenen Partnerorganisationen zusammen – und dokumentieren jeden Gesundheitsschritt nachvollziehbar.
Kosten, Spenden, Entscheidungen: Alles wird festgehalten und ist nachvollziehbar. Vertrauen entsteht nicht durch Worte, sondern durch Einblick.
Aus einer Ein-Frau-Leistung wird eine Gemeinschaft: Paten, Pflegestellen, Übersetzer, Fahrer, Vereine – viele Schultern statt einer.
Sicherheit statt Strasse
Gesundheit statt Zufall
Kastration statt endloser Vermehrung
Ein Zuhause statt Ungewissheit
Weniger erklären, mehr bewirken
Informationen haben endlich einen Ort
Aufgaben werden teilbar
Zeit und Kraft gehören wieder den Tieren
Ehrliche Profile statt Überraschungen
Begleitung vor und nach der Adoption
Eine Katze, deren Geschichte man kennt
Jeder Euro nachvollziehbar
Direkter Draht statt anonymer Spendentopf
Wirkung, die man sehen kann – Katze für Katze
Jede Kastration verhindert künftiges Leid, jede Vermittlung schafft Platz für die nächste Notlage – und jede dokumentierte Entscheidung zeigt: Der Tierschutz Einzelner kann zu einem System werden, das bleibt. Ein Modell, das Schule machen darf.
Unter dem Dach der Initiative entstehen fünf Entlastungssysteme. Zu jedem liegt ein ausgearbeitetes Konzept vor – hier zeigen wir offen, was jedes System bewirkt und wie weit wir sind.
Margo muss sich nicht ständig wiederholen.
Eine zentrale Wissensbasis für Tiere, Kosten, Partner und Abläufe – jede Information bekommt einen festen Platz statt in Chats und Erinnerungen zu liegen.
Weniger Katzen in ihrer Verantwortung.
Eine klare Pipeline von der Erfassung bis zur Nachbetreuung – gestartet wird mit den 20 Katzen, deren Vermittlung am schnellsten entlastet.
Weniger operative Abhängigkeit von Margo.
Klare Rollen, Entscheidungsregeln und ein fester Wochenrhythmus verteilen Verantwortung auf viele Schultern – ohne dass sie verschwindet.
Weniger Existenzdruck.
Kostenklarheit, Patenschaften, Partner und Transparenzberichte machen Unterstützung planbar – die wichtigste Kennzahl: Margos privater Anteil sinkt.
Mehr Menschen verstehen und unterstützen die Initiative.
Diese Website ist sein erster Baustein. Hier erscheinen künftig Fortschritte, Erfolgsgeschichten und monatliche Kurzberichte – ehrlich, regelmässig, nachvollziehbar.
Woran wir in den ersten 30 Tagen arbeiten:
Stand: Juli 2026 · Fortschritte und Monatsberichte veröffentlichen wir an dieser Stelle.
Wir arbeiten in Etappen und benennen offen, was noch nicht entschieden ist. Fördernde können gezielt eine Etappe unterstützen.
Nur bei erfüllten Voraussetzungen:
Ein fester Ort für Versorgung, Quarantäne und Genesung wäre langfristig die grösste Entlastung. Wir stellen ihn hier ausdrücklich nicht als beschlossenes Bauprojekt dar. Bevor daraus ein förderbares Vorhaben werden kann, müssen folgende Punkte geklärt sein:
Solange diese Voraussetzungen offen sind, gibt es dazu keine Spendenaufrufe und keine Projektkarte. Fortschritte in der Prüfung dokumentieren wir an dieser Stelle.